Sonnencrèmemonat Juni.
Juni 2014
Auch dieser Monat war sehr schön. Danke, Juni. Es gab aufregende, gewaltige Gewitter, aber auch viele warme Tage, die der Stadt Lebendigkeit verleihen. Sonnencrèmetage, so nenne ich diese Meilensteine des Sommers, die das menschliche Gemüt erwärmen und die gute Laune aus mir herauskitzeln. Ich habe das Gefühl genossen, ein Sommerkleid tragen zu können. Die modische Verkörperung von Leichtigkeit ist ein irgendwie wehendes, lockeres Stück Stoff, das der Trägerin Luft zum Atmen und ausreichend Platz für eine große Portion Vanilleeis lässt. Lange Tage und kurze, warme Nächte bestimmten den Rhythmus. Zu den Erdbeeren kamen Himbeeren, die ich mir an einem vertrauten Ort direkt vom Strauch zuführen konnte. (Unvermeidlich die Hinweise auf den Fuchsbandwurm.) Frische, selbst gepflückte Himbeeren, das ist vielleicht das einzige, was frische Erdbeeren übertreffen kann. Umgeben von gackernden Hühnern und Weggefährtinnen, die immer irgendwie bleiben werden, gab es so viel Raum zum Nachsinnen und Austauschen.
Ein Krankheitsfall lässt mich inne halten und des Sommers Sorglosigkeit pausiert einige Stunden lang, immer wieder. Ich kann nichts tun, objektiv gesehen. Menschlich gesehen kann ich da sein, zuhören, hoffen, Anteil nehmen, durch meine Bedingungslosigkeit unterstützen.
Juni. Ich wünsche mir, dass die nächsten Wochen ein würdige Fortsetzung dieses schönen Monats sind. Und ich wünsche mir Gesundheit für F.
Was hast du im Juni erlebt, gefühlt, gedacht, getan?
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Was denkst du dazu?