Guten – Morgen – Müsli – Riegel
Diese selbst gemachten Haferriegel haben für mich das Zeug zum Lieblingsrezept: sie bestehen aus nur wenigen Zutaten; durch die Aprikosen und die Nüsse enthalten sie viel Eisen, dazu keinen raffinierten Zucker. Sie sind sehr lecker und deutlich günstiger als vergleichbare gekaufte Riegel. Außerdem dauert die Zubereitung bei mir nur etwa eine Viertelstunde. Wenn das keine Vorteile sind, dann weiß ich auch nicht. Hier ist das Rezept.
Guten - Müsli - Riegel - Morgen, Orangensaft, Zeitung, Haferriegel
  • 200g feine Haferflocken
  • 160g getrocknete, entsteinte Aprikosen
  • 70g Haselnüsse
  • 7 EL Agavendicksaft
  • 7 EL Sonnenblumenöl
  • 9 EL ungesüßtes Apfelmus
Den Backofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Die Aprikosen klein schneiden. Die kleinen Aprikosenstückchen mit dem Sonnenblumenöl und dem Agavendicksaft in einem Topf erhitzen. Kurz aufkochen lassen, umrühren und ein paar Minuten so lassen.
Währenddessen die Haselnüsse in einem Mörser grob zerkleinern (in Hälften oder Viertel) und in einer Schüssel mit den Haferflocken vermengen. Die Aprikosenmischung vom Herd nehmen und mit den Haferflocken und Nüssen vermischen. Das geht z.B. gut mit einem Löffel. Als letzte Zutat das Apfelmus untermischen.
Die Masse sollte nun eine sehr zähe Konsistenz haben. Jetzt muss sie fünf Minuten ruhen, damit die Haferflocken sich ein wenig vollsaugen können. Danach auf einem Backblech mit Backpapier verteilen, die Schicht sollte nicht dicker als ca. 1/2 cm sein.
Blech in den Ofen schieben und die Riegel 15 Minuten backen. Nach 15 Minuten sollten sie leicht bräunlich sein. Den Ofen ausschalten und noch fünf Minuten im Ofen stehen lassen.
Das Blech aus dem Ofen holen. Wenn die Müsliriegelplatte leicht abgekühlt, aber noch nicht vollständig erkaltet ist, mit einem Messer in Riegelform schneiden. Auskühlen lassen und Haferriegel verzehren.
Orangensaft, Die Zeit, Schüssel mit Haferriegelteilen

 

Eine kleine Zusatzinfo für die Nährstoffinteressierten unter uns: Wenn du dazu ein Glas Orangensaft trinkst, kann der Körper das pflanzliche Eisen besonders gut aufnehmen. :) Warum ich so penetrant auf das enthaltene Eisen hinweise? Weil mir seit acht Jahren unterstellt wird, als Vegetarierin zwangsweise unter Eisenmangel zu leiden und ich dieses Vorurteil gern entkräften würde. Ist euch das auch schon begegnet?
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4 Kommentare

  • Catastrophia sagt:

    Hmm das sieht lecker aus. Meinst du, man kann das statt mit Haferflocken auch mit gemahlenen Nüssen machen? :) Hafer ist ja nicht konform mit meinem Selbstversuch :(

    • Ich habe schon mal irgendwo glutenfreie Haferflocken gesehen.

      Ansonsten probier‘ es einfach aus, vielleicht mit mehr Flüssigkeit. :) Letztes hatte ich ca. 50 g der Haferflocken durch gemahlene Mandeln ersetzt, das hat funktioniert. Es gibt ja auf jeden Fall auch solche Riegel auf Nussbasis zu kaufen. :)

  • Verena sagt:

    es gibt so viele leckere Sachen, die ich gerne mal ausprobieren will. Langsam wird’s echt mal Zeit!

    Übrigens, von wegen Eisenmangel (oder andere Mängel) bei Vegetariern: Ein Freund von mir ernährt sich quasi schon immer vegetarisch (der ist 32) und hat sich mal spaßeshalber untersuchen lassen. Was war? Kein einziger Mangel!
    Ich selber esse Fleisch, zwar nicht viel und eher ungerne, aber ab und an mag ich’s halt ganz gerne. Ich esse allerdings keinen Fisch. Nichts, was schwimmt. Einfach, weil ich’s eklig finde.
    Vor ein paar Jahren hatte ich mal Eisenmangel, aber bei Frauen passiert das ja häufiger. Eisenmangel ist nicht schön. Aber ich achte auch nicht wirklich darauf, wieviel Eisen ich zu mir nehme. Interessant ist es aber schon, dass der Körper pflanzliches Eisen mit Orangensaft besser aufnehmen kann. Muss ich mir mal merken. Und die Müsli-Riegel machen!

  • Hey, ja, so weit ich weiß, muss „man“ als Frau während der Regel ein wenig aufpassen, aber das gilt dann eben für alle Ernährungsweisen… :)

    Dass du keinen Fisch magst, kann ich übrigens gut verstehen, war mir auch immer suspekt.
    Ganz viel Müsliriegelspaß.

Was denkst du dazu?