Bericht eines Abbruchs: Selbstgemachte Nudeln
Ich würde ziemlich gerne überhaupt gar keine Fertiggerichte mehr kaufen und mich vollständig von selbst produzierten, frischen Nahrungsmitteln ernähren. In Erinnerung an eine (schon etwas länger zurückliegende) herausragend leckere Nudelmahlzeit aus frischen Nudeln bei einer alten Freundin wollte ich es also dieses Wochenende auch mal versuchen mit tollen Nudeln aus Eigenproduktion. Rezept googeln, Hartweizengriess auftreiben, Teig kneten – alles kein Problem, nur eben ein wenig mühsam.
Als es dann aber ans Ausrollen des Teiges ging, geriet das ganze zu einer wahren Kraft- und Geduldsprobe. Dann ist mir auch aufgefallen, was bei meiner Freundin anders war: sie hat eine richtig gute Nudelmaschine. Ess mich sehr viel körperliche Anstrengung gekostet, den gummiartigen Batzen niederzuzwingen. Als ich nach einer Viertelstunde genau das oben zu sehende Häuflein unansehnlich geformter Streifen produziert hatte, habe ich vorerst aufgegeben. Der Teig wartet nun im Gefrierfach darauf, dass ich mich irgendwann einmal erbarme und ihn in die richtige Form bringe. (Ich kann doch kein Essen wegschmeißen!) Vielleicht schmeckt ja auch einfach eine einzige riesige ein Kilogramm schwere Nudel, wenn sie lange genug gekocht wird. 😀
Also gehören Nudeln zu den Dingen, die ich auch in Zukunft fertig kaufen werde. Schade eigentlich, denn das kümmerliche Häuflein von oben hat ziemlich gut geschmeckt. Oder liegt der Fehler bei mir und es gibt irgendeinen Trick? Wer kennt gute Tipps dazu?
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